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Stadtquartier wichtigstes Zukunftsprojekt

Das Stadtquartier mit dem geplanten Bildungscampus, diverse Verkehrsthemen und die Jahresbilanzen der Gesellschaften standen im Mittelpunkt der aktuellen Gemeinderatssitzung der Stadt Bruck an der Mur.

Im Stadtsaal fand die letzte Sitzung des Brucker Gemeinderates vor der Gemeinderatswahl statt. Unternehmer Christoph Hausmann, zusammen mit Rupert Vögl Besitzer der früheren Leiner-Immobilie, präsentierte den aktuellen Status zum Projekt Stadtquartier. Dieses sieht laut aktuellen Planungen neben Handelsflächen im Parterre – der Diskonter Hofer eröffnet geplant März 2022 – die Errichtung eines Bildungscampus im Stadtzentrum vor. In diesem könnte die Mittelschule Bruck mit zwei Volksschulen zu einer nach neuestem Stand der Pädagogik ausgestatteten Schule verschmelzen.

Das Land Steiermark mit Landeshauptmann-Stellvertreter Anton Lang übernahm nun für 2020 die Projektplanungskosten in Höhe von 200.000 Euro. Bis Herbst soll die endgültige Entscheidung fallen, ob das 28-Mio.-Euro-Großprojekt in der Altstadt umgesetzt werden kann. Der Gemeinderat beschloss mit Stimmen der SPÖ, ÖVP und der FPÖ einen Optionsvertrag, Grün-Gemeinderat Siegfried Schausberger und KPÖ-Gemeinderat Jürgen Klösch stimmten dagegen.

Roseggerstraße. Die Arbeiten der Fernwärme, Wasserversorgung und Breitbandausbau in der Roseggerstraße stehen vor dem Abschluss. Als nächstes wird die Straße neu gestaltet. Die Fahrbahn wird vier Meter breit ausgelegt, der Schutzweg und die Bushaltestelle werden erneuert und Gehsteige werden dort, wo es möglich ist, verbreitert. Die Arbeiten sollen bis Herbst abgeschlossen sein.

Rennerstraße. Die Kohlbachersiedlung auf den Rennergründen mit 23 Reihenhäusern und 52 Wohnungen ist baulich abgeschlossen. Noch offen ist die Verkehrslösung für dieses neue Wohnquartier, dessen Erschließung künftig hauptsächlich über die Maria-Fertner-Straße erfolgen soll. Dazu wird eine Einbahnregelung vom sogenannten Rennerplatzl in Richtung Osten bis auf Höhe Liszt-Weg und nach Westen bis zur Flurgasse vorgeschlagen. Zudem wird für die Rennerstraße ein Weg für Fußgänger beantragt, die Schülern und Spaziergängern als Abtrennung zum motorisierten Verkehr dienen soll. Noch offen ist die Gestaltung des sogenannten Rennerplatzl, auf dem im Rahmen der e5-Offensive ein Öko-Platz entstehen soll.

Radfahren. In der Mittergasse ist es künftig möglich, mit dem Rad im Schritttempo zu fahren. Das beschlossen SPÖ, Grün-Gemeinderat Siegfried Schausberger und Gemeinderätin Margit Riedler.

Murinsel. Für das Naherholungsgebiet Murinsel wurde eine Verkehrsberuhigung beschlossen. Künftig soll es auf dem Vorplatz zum Fußballstadion ein Parkverbot von 22 bis 6 Uhr geben. Hinzu kommt ein Fahrverbot ausgenommen Berechtigte in dieser Zeit in Richtung Platz der Jugend und Restaurant Phans. Dieser Antrag wird der Bezirkshauptmannschaft weitergeleitet, die für die Verordnung des Fahrverbots zuständig ist.

Zivilschutz. Die Stadtgemeinde wird mit den Feuerwehren in Bruck und Oberaich sowie allen relevanten Einsatzorganisationen ein Zivil- und Katastrophenschutzmanagement für Bruck an der Mur aufbauen. Es wird ein behördlicher Einsatzstab in der Stadtverwaltung aufgebaut und eine professionelle Software für Wettervorhersagen angekauft.

Bilanz. Stadtwerke-Prokurist Andreas Bernhard Schmidt präsentierte die Bilanz für das Geschäftsjahr 2019. Die Bilanzsumme beträgt 29,25 Mio. Euro und bedeutet gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung von 7,85 Mio. Euro, was auf die Errichtung der neuen Wehrkraftanlage in Oberaich zurückzuführen ist. Der Jahresgewinn beträgt 697.000 Euro. Derzeit sind 155 Mitarbeiter bei den Stadtwerken beschäftigt.

Wirtschaftspark. Das Gründer- und Dienstleistungszentrum – kurz Wirtschaftspark Bruck – bleibt eine Erfolgsgeschichte. Mit 17 Firmen und 230 Mitarbeitern herrscht seit Jahren eine 100 Prozent Auslastung. Geändert haben sich die Rahmenbedingungen für den Wirtschaftspark 2.0, der auf dem Europan-Areal entstehen hätte sollen.

Die Neuauflage des Gefahrenzonenplanes für den unterirdisch verlaufenden Weitentalbach eine „rote Zone“ ausweist. In Abstimmung mit der Wildbach- und Lawinenverbauung und dem Fachbereich Planung und Bau müssen nun die Auswirkungen daraus auf die Nutzbarkeit der Fläche betrachtet werden. In weiterer Folge wird es Gespräche mit dem Land Steiermark geben. „Natürlich ist es trotzdem sinnvoll, dieses strategisch wichtige Areal zu erwerben. Es sind jedoch die Rahmenbedingungen neu zu bewerten“, meint Bürgermeister Peter Koch.

Um dennoch mit 1. Quartal 2022 für die Firmen neue Büroflächen zur Verfügung zu stellen, wurde ein Alternativszenario entwickelt. Die Planungen gehen nun in Richtung eines neuen Wirtschaftsparks auf dem Areal des Parkplatzes „Gösserteich“, der sich im Besitz der Stadt Bruck befindet. Für den Parkplatz wird zwischenzeitlich eine Neupositionierung auf dem „EUROPAN Areal“ angedacht.

Wirtschaftsförderung. Die Macherei mit Christopher Petsch erhält eine Wirtschaftsförderung von 10.500 Euro. Die Gartenbau Schacherl GmbH erhält für die Errichtung eines neuen Produktions- und Verkaufsgewächshauses sowie die Erweiterung der Freiverkaufsflächen eine Förderung von 24.000 Euro. Positives gibt es auch von der Gutschein-Aktion. Bis dato wurden 200.000 Euro an Gutscheinen bereits in der Brucker Wirtschaft umgesetzt.
 

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